Intimpiercing 

Im Vergleich zu dem Septum in der Nase oder dem klassischen Bauchnabelpiercing ist das Intimpiercing mit Sicherheit aufregender und außergewöhnlicher. Viele Menschen finden das Piercing dennoch sehr verlockend und dies für sexuelle Spielereien oder auch rein optisch.

Mit Sicherheit nimmt auch die Überlegung zunächst mehr Zeit in Anspruch, ob das Piercing wirklich gewünscht wird. Viele Menschen schrecken bereits vor der Vorstellung zurück, dass ein Piercer da unten hantiert.

Was ist für das Intimpiercing zu beachten?

IntimpiercingBei vielen Menschen ist der Reiz so groß, dass sie sich nicht abschrecken lassen. Fast jeder Mensch hat sich im Laufe des Lebens einmal überlegt, ob ein Piercing gewünscht wird. Es muss dann immer abgewogen werden, an welcher Stelle eigentlich ein Piercing gewünscht wird. Die möglichen Schmerzen sind natürlich zu überlegen und auch die richtige Pflege spielt eine wichtige Rolle. Bei dem Intimpiercing steht eine sehr große Auswahl zur Verfügung und so gibt es über zwanzig unterschiedliche Arten, wie beispielsweise die Vagina der Frau verziert werden kann. Das Schamlippen-Piercing wird durch die inneren oder äußeren Schamlippen gestochen. Das Christina-Piercing tritt an dem Venushügel hervor und wird bei der Stelle eingestochen, wo die großen Schamlippen zusammenlaufen. Das Courchette-Piercing allerdings befindet sich in Richtung Anus unterhalb der Stelle, wo die kleinen Schamlippen zusammentreffen. Ein Klitoris-Piercing sitzt an der empfindlichen Stelle und soll beim Sex sehr stimulierend sein. Durch die Klitoris wird dieses Intimpiercing horizontal oder vertikal gestochen. Außerdem beliebt sind das Triangle-Piercing, das Prinzessin-Diana-Piercing, das Prinzessin-Alerbertina-Piercing, das Nefertiti-Piercing oder das Isabellea-Piercing.

Wichtige Informationen zu dem Intimpiercing

Pauschal kann nicht gesagt werden, dass die Intimpiercings die gleichen Schmerzen verursachen. Bei Stellen wie der Klitoris laufen dann viele Nerven entlang und hier ist es oft unangenehmer. Im Vergleich zu dem klassischen Piercing ist der Schmerz beim Stechen jedoch oft nicht viel schlimmer. Keiner muss generell panische Angst davor haben, dass die Schmerzen dann sehr schlimm sind. Natürlich muss für jeden Piercing eine gewisse Schmerzresistenz mitgebracht werden. Es gibt das Risiko, dass Nerven bei der Einstichstelle verletzt werden. Bei der Berührung kann damit ein Teil der Empfindungen verloren gehen. Ein Piercing kann auch abreißen, wenn es an der Hose oder Unterwäsche hängen bleibt. Am besten werden Ringe oder Stecker genutzt, welche Unfälle vermeiden.Gerade bei dem Intimpiercing sollte die Pflege dann sehr sorgfältig sein, denn Entzündungen und Keime können sonst durch das feuchte und warme Milieu ein einfaches Spiel haben. Während der Abheilzeit von 4 Wochen bis hin zu 4 Monaten sollte eine vorsichtige Reinigung mit Wasser erfolgen. Desinfektionssprays werden besser nicht für das Intimpiercing genutzt, denn hier kann die Scheidenflora zerstört werden.